Jaguar XK 120 OTS Bj. 1953

Jaguar XK 120 SE  OTS     Bj. 1953
180 PS       3400 ccm           6Zyl. 

Claus-Ernst Bell             /  Aachen
Thomas Huppertz          /  Aachen

Ab 1951 bot Jaguar eine Version unter der Bezeichnung XK120SE ( SE steht für Special Equipment ) mit einer leistungsstärkeren 180-bhp-Maschine (134kW), einer umfangreicheren Ausstattung und mit Speichenrädern an (wobei die Spats entfielen ). Mit diesem Motor war eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km(h zu erreichen. Äußerlich war dieses stärkere Modell an seinem Doppelauspuff erkennbar. Das SE-Paket enthielt außerdem härtere Federn an den Radaufhängungen. Dieser Jaguar wurde behutsam auf rostfreier Basis restauriert und präsentiert sich heute mit originalem Motor, Getriebe und Farbgebung.

Facel Vega FV 2 B 1956

Facel Vega     FV 2 B           Bj. 1956
285 PS           4570 ccm       8 Zyl. 

Ulrich Harnacke                  /  Mönchengladbach
Dr. Renate Harnacke          /  Mönchengladbach

Den Blick auf den Facel Vega FV2B beginnen wir mit der Frage, was den Schah von Persien, König Hussein von Marokko, Prinz Sihanouk von
Kambodscha, Stgirling Moss und diverse Sänger und Schauspieler wie Dean Martin, Ava Gardner, Tony Curtis oder Ringo Starr verbindet – sie waren alle Besitzer einer Facel Vega. Der französische Nobelpreisträger Albert Camus verstarb 1960 als Beifahrer eines FVS 3, als dieser nach einem Reifenplatzer mit 145 km/h gegen einen Baum prallte. Zur Historie von Facel : Ab Mitte der 50er Jahre wurde ein erstes eigenes Modell, der Facel Vega FVS (1954-1958), entwickelt und in Kleinserie an die Reichen und Berühmten dieser Welt verkauft. Es folgten weitere
Modelle der Baureihe FV, ab 1958 der berühmte HK 500, dessen Chrysler V8-Motor mit 5,8 oder 6,3 Liter Hubraum zwischen 360 und 390 SAE-PS leistete. Jeder autobegeisterte Junge, der in den frühen 60iger-Jahren aufwuchs, erinnert sich mit Ehrfurcht an diesen im Autoquartett nahezu unschlagbaren Wagen.

Jaguar XK 150 FHC Coupé Bj. 1958

Jaguar  XK 150  FHC Coupé    Bj. 1958
220 PS                3400 ccm         6Zyl.

Dr. Gerd Froning            /  Aachen
Margit Froning                /  Aachen

Dieses XK150 FHC Coupé wurde nach New York erstausgeliefert. und dann nach Kalifornien verkauft. Eine Korrespondenz mit der damaligen Besitzerin, die sich im Türrahmen verewigt hat, existiert noch. 1990 Re-Import nach Europa und drei wechselnde Besitzer. Seit 2016 in den jetzigen Händen, mit umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen. Der Wagen hat noch 60% Original-lackierung, den ursprünglichen Motor, ein Overdrive-Getriebe und weitere Extras, die damals als Sonderausstattung bestellt werden konnten.

Chevrolet Chevelle SS Bj. 1968

Chevrolet Chevelle  SS         Bj. 1968
425 PS           7510 ccm         8 Zyl.

Lukas Böse                       /  Simmerath
noch unbekannt                /   —–

Das Bild ist nicht korrekt und wird baldmöglichst ausgetausch – sobald es uns vorliegt.

Seine Traum-Chevelle fand der jetzige Eigner letztes Jahr verrottet in einem Innenhof, allerdings schon umgebaut mit einem 7,5L V8 aus der Nachfolgerin (1971). In Eigenregie wird dieser Chevrolet gerade teilrestauriert und neu lackiert. Gut, dass der Besitzer eine eigene US Car Werkstatt in Simmerath betreibt.

Porsche 356 B T6 Cabrio Bj. 1961

Porsche  356 B T6   Cabriolet          Bj. 1961
75 PS                        1600 ccm          4 Zyl. 

Henri Goertz                 /  Geilenkirchen
Lars Huppertz               /  Aachen ?

Dies ist ein spätes Porsche 356 B Cabriolet, schon in der T6er-Karosserie, die in seiner Erscheinung eher dem 356C ähnelt als dem Porsche 356 B, technisch aber noch ein 356B dahinter steht. Das Fahrzeug wurde vor 35 Jahren originalgetreu restauriert.

Lancia Flavia Cabrio Bj. 1963

Lancia  Flavia Cabrio        Bj. 1963
90 PS        1500 ccm          4 Zyl.

Stefan Düren                      /  Bonn
Alexandra Düren                 /  Wachtberg

Diese wunderschöne Lancia Flavia wurde nur aufs behutsamste restauriert und befindet sich in einem tollen Zustand. Es gibt nur noch wenige Exemplare von diesem Autotyp. Er gehörte ursprünglich dem Präsidenten des Lancia-Clubs Deutschland. Nach seinem Tod verkaufte die Witwe die Flavia an Fam. Düren, erst nachdem sie nach einem längeren Gespräch die „Dürens“ als würdig befunden hatte. Ihr ging es nämlich darum, daß das Auto nicht zu einem Spekulationsobjekt verkommt, sondern von einer Familie bewegt und benutzt wird. Das hat der neue Eigner vor, die RODM in Monschau ist dafür eine tolle Gelegenheit.

Mercedes Benz 220 SEb Cabriolet Bj. 1964

Mercedes Benz 220 SEb Cabriolet        Bj. 1964
120 PS      2180 ccm           6 Zyl. 

Dr. Hans-Eckhard Langer    /  Meerbusch
Gaby Langer                         /  Meerbusch

Dieses Mercedes Benz 220 SEb Cabriolet wurde am 1. April auf einen Tiefbauunternehmer und Autosammler zugelassen, der mehr als 100 (!!) Fahrzeuge besaß und es nur bei schönem Wetter gefahren hat. 1999 erwirbt es nach 35 Jahren Erstbesitz ein jahrelanger Freund für seine eigene Sammlung. Aus zweiter Hand geht das Hochkühler-Cabrio im
November 2016 bei einem km-Stand von 133.432 km in den Besitz des jetzigen Eigners über. Es befindet sich in einem unrestaurierten Originalzustand mit erstem Motor, Getriebe und Hinterachse, ungeschweißter Karosserie, orginal Leder-Innenauststattung und originalen Holzarmaturen. 2020 erhielt dieses Cabrio eine neue Lackierung in der seltenen, originalen MB-Farbe bronzebraun metallic. Wahrscheinlich ist es das einzige in Deutschland zugelassene 220 SEb Cabriolet in dieser seltenen Farbe und besucht so als eine Rarität Monschau..

Mercedes Benz 280 SL Automatik 1969

Mercedes Benz 280 SL Automatik  1969
170 PS       2778 ccm            6 Zyl.

Bernd Blumberg             / Köln
Ruth Ploch                     /  Karlsruhe

Diese Pagode wurde 1969 von einem Professor an der Georgia State University/
Atlanta neu gekauft. Um 1982 übernahm ein
anderer Professorenkollege das Fahrzeug, das er neu lackieren ließ. Der heutige Besitzer hat im Rahmen seines beruflichen USA-Aufenthalts das 280SL Cabriolet im Juni 1998 in Atlanta gekauft und auch dort gefahren. 2003 wurde das Cabriolet vom Besitzer nach Deutschland überführt. Es wird hier ein weitestgehender Originalzustand der amerikanischen Ausführung präsentiert. Eine länger übersetzte Hinterachse und ein neues Stoffverdeck wurden installiert. Ansonsten sind nur die üblichen Verschleißteile ersetzt und die Flüssigkeitswechsel vorgenommen worden.

Triumph TR6 1976

Triumpg  TR 6                  Bj. 1976
90 PS       2500 ccm          6 Zyl. 

Linus Deutz                      /  Aachen
Alexander Kosiol              /  Aachen

Dieser TR6 besfindet sich seit über 37 Jahren (!!) im Besitz und ist noch im Originalzustand !!! Der
Triumph TR6 ist ein klassischer, britischer Sportwagen, der von 1968 bis 1976 produziert wurde. Er war mit einem 2,5 Liter Sechszylindermotor ausgestattet und erreicht(e) eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Meilen pro Stunde – dies entspricht ganzen 193 km/h ! Der TR6 hat außerhalb seiner Heimat Großbritannien in den USA und in vielen anderen Ländern große Beliebtheit erzielt und ist heute ein begehrtes Sammlerstück. Natürlich ! Der TR6 war der letzte Triumph-Sportwagen, der von der British Motor Corporation produziert wurde bevor das Unternehmen in den 1980er Jahren von British Leyland übernommen wurde. Der TR6 war auch der erste Triumph-Sportwagen, der mit Scheibenbremsen an allen vier Rädern ausgestattet war – was für seine Zeit sehr fortschrittlich war. Er war ein sehr erfolgreiches Modell für Triumph und wurde insgesamt zu
94.619 Einheiten hergestellt.

Mercedes Benz 200 D 1968

Mercedes Benz  200D          Bj. 1968
54
PS            1971 ccm         4 Zyl.  

Ulf Niebuhr                         /  Aachen
Maximilian Griffig               /  Aachen

Dieses Photo ist noch nicht korrekt und nur ein Platzhalter. Es wird bald ausgetauscht.

Diese so genannte „kleine Flosse“ wurde Ende Januar 1968 nach Frankreich ausgeliefert, das Emblem des französischen Autohauses ziert bis heute den Kofferraumdeckel. Ab 1969 war der Wagen lange Zeit im Besitz eines Automobilfachmannes der alten Schule, der diesen „Benz“ wenig bewegt  dafür aber sorgfältig gepflegt hat. Seine Lewidenschaft hat er auf seinen Sohn übertragen können, der den 200D übernommen hatte und viele weitere Jahre gefahren hat und der auch mit Liebe dieses „kleine“ Kulturgut gepflegt hat und immer auf Stand hielt. Es gibt darüber auch eine Dokumentation die sich umgerechnet auf circa 10.000 Euro in derr Summe beläuft. Ab 2012 ist der MB dann im Ruhrgebiet unterwegs gewesen, wo der jetzige Eigner ihn 2024 erstanden hat und ihn erstmalig in Monschau präsentiert.