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Sponsoren 2016 :

Wußten Sie, daß Monschau einmal Austragungsort von Motorsportrennen war ?

Sehr wahrscheinlich nicht, denn nur ältere Einwohner Monschaus werden sich noch an das Burgringrennen erinnern, das von 1948 bis 1952 für Motorräder und Kleinrennwagen bis 500ccm jeweils im Juni stattfand.
1952 fand diese international besetzte Rennveranstaltung mit dem Verbot innerörtlicher Motorrennen ihr Ende. Nicht zu vergessen sind die spektakulären Leistungen der Rennfahrer : der 4,9km lange Parcour , der auch über das Kopfsteinpflaster der Innenstadt führte, wurde von den Besten in nur 2Min 57Sek. absolviert ! Das entspricht unglaublichen 99,7 km/h !!
Unser Ziel ist es, dieses Burgringrennen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und so veranstalten wir die "Rotary Oldtimer Days Monschau" in Erinnerung an dieses Burgringrennen.

Ich persönlich kam mit dem Burgringrennen erstmalig als Mitglied des Organisationsteams der Veranstaltung in Kontakt. Es flammte regelrechte Begeisterung auf : Wow - so etwas hat es damals hier in meiner Heimat gegeben ?  Aber leider wurde meine Begeisterung sehr bald leicht gedämpft : Die Recherchen zeigten, daß die noch existierenden Aufnahmen ohne Beschreibungen und Notizen "umherlagern". In einigen Jahren wird es keine Gelegenheit mehr geben, Zeitzeugen über das Burgringrennen erzählen zu lassen ! Das noch existente Material gerät in Gefahr, zu "versumpfen".  Deshalb möchte ich eine möglichst lückenlose Chronik des Burgringrennens erstellen.  Dazu brauche ich Ihre Hilfe, denn ich bin nur "Jäger und Sammler". Besitzen oder wissen Sie von Aufzeichnungen und Utensilien zum Burgringrennen ? Alles, was Sie im Folgenden nicht finden, ist neu und damit wertvoll !  In diesem Fall scheuen Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ihren Fund erhalten Sie nach Aufzeichnungen auf Wunsch schnellstens wieder von mir zurück. Hier meine Kontaktdaten :
               Ulrich Hansen      Gedau 3      52223 Stolberg
               Tel.: 02402-37130                  info@rodm.de

Stand 13.1.2012 :  Die aktuelle Kollektion hat ihren Endstand erreicht oder ist dem sehr nahe. Auch ist das Projekt "Burgringrennen-DVD" abgeschlossen und diese DVD-Dokumentation des Monschauer Burgringrennens ist nun zum Preis von 25 Euro ( Incl. Porto und MWST ) erhältlich. 

Die erste Burgringrennen-Dokumentation DVD

Basierend auf den alten Stummfilm aus dem Jahr 1951 haben wir von Profis eine DVD mit einer ersten Dokumentation des Burgringrennens herstellen lassen. Die Qualität dieser DVD hat uns begeistert : Der ehemalige Stummfilm wurde mit Hintergrundmusik belebt. Interviews mit Dr. Mario Theißen und Zeitzeugen des Burgringrennens garantieren spannende 20 Film-Minuten. 
Zum Preis von 18,- Euro ist diese DVD ein Muß für jeden Monschauer und Freund der Burgringrennen. Gemäß dem Geist der Oldtimerveranstaltung werden die Überschüsse aus dem DVD-Verkauf für den alljährlichen, guten Zweck gespendet.

Erhältlich ist diese DVD nach dem Oldtimerspektakel in Monschauer Geschäften und per Postversand gegen 20,- Euro ( 18,- plus 2,- Euro Porto ) bei :
Ulrich Hansen,  Gedau 3 ,   52223 Stolberg
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailemail : info@rotary-oldtimer-days-monschau.de

Startet den Datei-DownloadClicken Sie hier für ein Bild der DVD-Kassette


Plakate zum Burgring-Rennen

Die einzigen bislang "aufgetauchten" Rennplakate aus dem Jahre 1951 und 1952.
Sie können die Plakate betrachten, indem Sie auf dem Begriff "Plakat aus...." clicken.

Plakat aus dem Jahr 1949
Plakat aus dem Jahr 1950
Plakat aus dem Jahr 1951
Plakat aus dem Jahr 1952
Plakat aus dem Jahr 1952  Nr.2 : Wieso gab es einen zweiten Entwurf ?



Zeitungsartikel zum Burgringrennen

Nachfolgend finden Sie alle sieben Ausgaben der Eifeler Nachrichten Serie :
"Burgringrennen vor 50 Jahren" von Pejo Weiß aus dem Jahre 1998. Die Zeitungsartikel basieren auf Archivaufzeichnungen von Herrn Pejo Weiß.

Zeitungsartikel 1 , erschienen am 17.10.1998
Zeitungsartikel 2 , erschienen am 20.10.1998
Zeitungsartikel 3 , erschienen am 21.10.1998
Zeitungsartikel 4 , erschienen am 23.10.1998
Zeitungsartikel 5 , erschienen am 24.10.1998
Zeitungsartikel 6 , erschienen am 3.11.1998
Zeitungsartikel 7 , erschienen am 4.11.1998 ?



Nachfolgend finden Sie einen Zeitungsartikel aus den Aachener Nachrichten vom 16.6.1951, der gut die Stimmung kurz vor dem vorletzten Monschauer Burgringrennen im Jahre 1951 beschreibt.  Stellen Sie sich das vor : 40.000 Zuschauer bevölkerten die Strecke während des Rennens, also die 10-fache Anzahl von Menschen, die heutzutage an einem schönen Sommertag Monschau besuchen...

Zeitungsartikel der Aachener Nachrichten vom 16.6.1951



Archivtext der Stadt Monschau zum Rennen

An der Florakehre ( Bildmitte oben ) befand sich die Position des 2. Streckenpostens. Nicht bei allen, aber den meisten rennen.
Die enge Serpentine am Roten Haus wurde anschließend mit dem "Grenzstein" vor dem Geschäft "Linden" für viele Fahrer zum Stolperstein ! ( Im Bild Position Süd-Ost )
Über der "Seidenfabrik" in der Bildmitte ab der "Post" vorbei am "Gaswerk" wurde die Strecke wieder etwas breiter ... zum "Gasgeben" ...

Clicken Sie hier zum Lesen des Archivtextes der Stadt Monschau



Foto-Impressionen von 1948

Bilderimpressionen vom Burgringrennen in 1948, gerade einmal drei Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges. 
Zum Betrachten des Sie interessierenden Photos, clicken Sie bitte auf das Fettgedruckte des Textes :


Start zum ersten Lauf zum ersten Burgringrennen 1948 :
Man beachte den verschmitzten Blick von Max Eberhardt, dem späteren Sieger auf der DKW von Felix Jungbluth, dessen BMW - in Führung liegend - nur eine Runde durchhielt.

350er Start 1948 :
Nr. 66 Hein Thorn-Prikker auf velocette KTT.  Nr ist Willy Jäger auf Norton ( der spätere Sieger )

Starterreihe zum ersten Burgringrennen 1948 in der 250er-Klasse. 
Nr 109 ist der spätere Sieger Eberhardt, Nr 1 Rennfahrer Jungbluth, der eine Runde führte und dann ausfiel. Die Nr. 9 ist eine 250er NSU OSL

Das Gespann Nr. 8, Robert Stoll,
zurrt seine Helme fest Der Platz neben A. Wurring wurde für Stoll freigehalten

Startaufstellung für das erste Gespannrennen. Starter 12 ist August Wurring auf BMW, dahinter Nr 18 Franz Vasen auf Norton.

Sieger Willy Jäger aus Essen auf 350er Norton, sogenanter Deutscher Meister 1947

Nr. 109 Eberhardt,  Nr. 1  Jungbluth ,  Die Nr 9 ist eine NSU OSL

Die Harley von Kurt Stoll aus Stolberg-Breinig ( im Boot nicht unbedingt seine Tochter, die sonst immer ein Team bildeten )

Das Harley-Gespann von Kurt Stoll ( der hier auf diesem Bild gar nicht "so klein" wirkt ! )


Die Start Nr. 4, derzeit ein noch nicht identifiziertes Team.
Ist das die Kurve, hinter der das gesamte Zielgeradensystem sichtbar war ? Da stünde dann rechts außerhalb des Bildes die "Imkerei"


"Fahrerlager und Boxen" im Bogen der letzten Kurve vor Start und Ziel.
Das Motorrad und der Fahrer sind derzeit noch nicht identifiziert. ( Nr. 11 gehörte eigentlich zu der aufgeladenen 2-Zylinder-NSU, die das Werk 1950 auf 110PS für die 500er-Klasse brachte - was hier nicht zutrifft : dies ist sicher ein Starter von 1948, spätestens 1949 )


Ernst Hoske aus Großhüllingsfeld bei Hameln gehörte seit der Wiederaufnahme des Motorradsportes in den Nachkriegsjahren zusammen mit dem ihm ebenbürtigen Eberlein aus Nürnberg-Katzwang ( der ab 1551/52 in die Gespannklasse auswich )  durch seine BMW immer zu den Schnellsten bei den 500ern - bekannt wurde er später für seine Tuningteile ( optisch und mechanisch )  für dieses Fabrikat ( bis zu seinem Werkstattunfall )

Gesichtszüge und die weiß auf schwarz gesetzte "63"  weisen den Fahrer als Werner Mazanec aus, der bei den 350ern immer  ein AJS fuhr ( hier durch die Trapezgabel als seine "Rucksackgeliebte" zu identifizieren ). was macht aber der Nortonaufdruck am Tank ?  ( auch die typische Tanklinierung à la Norton ) . Das ist irritierend !  Wir fragen uns : Hat Werner Hazanec einmal bei den 500ern eine alte "Langhub-Norton" besessen oder diesen Tank auf seine alte AJS geschraubt ?

Ein typisches Bild vom "langen Hein"  ( Hein Thorn-Prikker ). Er "hat die Ruhe weg...

Drei sehr engagierte Monschauer - von links nach rechts :
Albert Hupp  /  Ludiwg Kirch  /  Leo Jansen, der "Motor" des Burgring-Rennens


...und wieder :  rechts am Bildrand sieht man der Rennleiter Leo Jansen und links Albert Hupp


Franz Prünte aus Godesberg ( mit viel Vorbehalt ) , 500er-Sieger 1948 auf NSU ( die er "bis zuletzt" in Monschau an den Start brachte ). Eventuell kann dies aber auch Kurt Peters aus Aachen sein... ?!

Hein Thorn-Prikker mit seiner schnellen Velocette am Start der 350er-Klasse ( die 73 dahinter ist nicht Kurt Baltisberger ! )   No.2 : Der spätere Sieger, Willy Jäger auf Norton

War das 1949 ?   Das Rennen war nämlich viel besser besucht als der Anschein nahelegt - nur hatten sich viele Zuschauer ein Gratisplätzchen irgendwo rundherum an den teuren Eintrittskarten vorbei ausgesucht.... !

Im Hintergrund der Stolberger Rennfahrer und Fahrlehrer Kurt Stoll
  ( aber wer sind die beiden anderen Herren ? )

Der legendäre und famose August Wurring
, Motorradfabrikant aus Ratingen-Breitscheid, mit seinem "großen" BMW-Gespann  ( im Boot : Köster ) .  Sieger 1948.  Im Fahrgestell des Gespanns ein sogenannter "Wehrmachtsmotor"


Hein Thorn-Prikker wieder zusammen mit Kurt Stoll zu sehen


Gruppenbild mit Dame ( von links nach rechts )  :  Inge Stoll, Vater Kurt Stoll , Hein Thorn-Prikker   ( Inge Stoll sollte später in Brno leider tödlich verunglücken )

Kurt Stoll aus Stolberg neben seinem massigen Harley-Gespann. Die "Schiebehilfe" im Bild links müßte "der lange Hein" sein - bei dieser Konstellation eventuell eine Szene von der Streckenauswahl ( mit Werner Mazanec und G.v. Woedke )

Clubrennen 1948 : Startszene ( Clubrennen für "Lokalmatadore" führten mit Serienmaschinen von Monschau-Burgau nach Kalterherberg )

Clubrennen 1948 : ...und auf der Strecke ...


Clubrennen 1948 : Fahrer erhält seine Startzeit ( Was die können, können wir auch... )


Foto-Impressionen von 1949

Zum Betrachten des Sie interessierenden Photos, clicken Sie bitte auf das Fettgedruckte des Textes :







Beim ersten 125er-Lauf 1949. Nur in den Jahren 1949 und 1950 wurden 125er Klassen ausgetragen.

Hochstand mit leo Jansen und Armbinde.  Eine tolle Szene, die die besondere Atmosphäre bei diesem Burgring-Rennen sehr gut erahnen läßt ( do wo jett mäng ! )

Links Willy Jäger aus Essen, Sieger im 1. Lauf der 350ccm-Klasse. Laut Programmheft Deutscher Straßenmeister 1948

Dem mächtigen Lachen und der vergleichsweise mächtigen Statur nach könnte dieser Fahrer eventuell Herr Backhaus
nach seinem Sieg auf der 100er "NSU-Fox" sein. 

Max Eberhardt aus Remscheid - der Sieger im 1. Rennen der 1.  Burgringrennen-Veranstaltung 1948 ( 250ccm )  mit seiner Ladepumpen-DKW ( Start Nr. 109 : denn seine MotoGuzzi-Albatros hatte später auch diese Startnummer, aber den "neuen internationalen" Gepflogenheiten entsprechend mit dunklen Ziffern auf gelbem Oval "für Lizenzfahrer"

Identifizierbar ist auf diesem Photo "nur" die Maschine. Sie ist eine Vorkriegs-NSU,
erkennbar an dem separaten Primärantrieb per Kette. Der Herr mit Mütze taucht auf anderen Bildern im Siegerkranz auf. Wer erkennt die anderen Personen ?

Gezimmerte Tribünen am Hang oberhalb von Start und Ziel.   Am längsten, sichtbaren Tisch sitzend : Familie Zeyen.  Links der Vater von Hermann Zeyen, daneben Hermann Zeyen, der Chronist dieser Photos. Daneben seine Mutter "Mama Zeyen" , die mit Sohn Hermann 1955 von Monschau nach Köln verzog.

Max Eberhardt ( Nr 109 ) mitten im Starterfeld der 250er

Karl Lottes, Marburg, auf 250er DKW mit Ladepumpe ( umgebaut auf Betrieb ohne Ladepumpe mit Nr. 104, Deutscher Zementbahnmeister 1951-52. War 1951 in Monschau am Start )

Eine PUCH von Hans Hölzer aus Burscheid
. Eine 250er und eine 500er mit jeweils Start-Nr. 10


Foto-Impressionen von 1950

Zum Betrachten des Sie interessierenden Photos clicken Sie ganz einfach auf das Fettgedruckte des Textes :





Szene aus der Monschauer Stadtstraße, am jetzigen "Hotel Royal"


Dritter von links : Leo Jansen, der wohl engagierteste Manager und Motor des Burgringrennens.  Links ist Ludwig Kirch zu sehen.  
Zweiter von rechts : Herrmann Zeyen, von dem die meisten Informationan zu diesen Bildern stammen. Hermann Zeyen hat bis zu seinem Abitur in Monschau gelebt und war begeisterter Zeitzeuge aller Burgringrennen. Er konnte mir stundenlang ohen Nachzudenken über die Burgringrennendetails berichten.

Inge Stoll, 1950 erstmals bei Ihrem Vater im Beiwagen. ( Vater, jetzt schaffen wir´s ! )

Inge Stoll und einige Fahrer beim Fachsimpeln


Inge Stoll, die einzige Frau unter Männern ( .... sonst noch was ? ... )

Fahrerlagerszene. Rechts außen Inge Stoll. Die Start-Nr. 73 ist eine VorkriegsNorton der 350er-Klasse.

Das 100er-Gespann der Stolls
geht voll in die Rechtskurve. Erstmals nicht mit der Nr. 8 am Start.

Start Nr. 111, Hein Thorn-Prikker,
auf seiner 250er MotoGuzzi "Gambalonghino"

Hein Thorn-Prikker erhält den Siegerkranz der 250er-Klasse, das einzige "tote Rennen" mit Karl Lottes


Foto-Impressionen von 1951

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Straßenszene mit dem Gespann Start-Nr. 58
vom Burgring-Rennen mit leicht in Deckung gegangenen Zuschauern...

Rennfahrer Baltisberger aus Betzingen bei Freiburg mit der "Boyracer", erkennbar an der Startnummer 73

Die 250er MotoGuzzi "Gambalonghino" von Hein Thorn-Prikker, der 1951 und 1952 siegte.

Franz Vasen ab dem Kompressorverbot, als seine 500er-Norton "hubraumkorrekt" wurde ( der Beifahrer ist vermutlich Werner Mazanec )

Foto-Impressionen von 1952

Zum Betrachten des Sie interessierenden Photos clicken Sie ganz einfach auf das Fettgedruckte des Textes :



Hans Baltisberger am Start zum Rennen 1952 aufs einer Norton, auf der er die schnellste Runde fuhr, die das Burgringrennen je erlebt hat !

Start-Nr. 81 in voller Fahrt in eine Linkskurve, wahrscheinlich auf einer 350er AJS "Boyracer"

Zwei Rennfahrer auf der sogen. "neuen Straße". Sehen Sie die unbekümmerte Plazierung der Zuschauer damals als auchd en schönen Blick zur Burg

Zieleinlauf der Nr. 60, wahrscheinlich Fritz Kläger mit seiner 350er AJS "Boyracer"


Impressionen vom Rennen 1952

Beim ersten Training am Freitag, 6.Juni, war Hans Baltisberger aus Betzingen auf einer 350er AJS mit 3 Minuten und 34,0 Sekunden der schnellste Fahrer. Seine Durchschnittsgeschwindig-
keit auf der 4,9 km langen Strecke lag bei 82,4 km/h. Diese Zeit war um so beachtlicher, als sich das Geschehen - hervorgerufen durch einen langandauernden Gewitterschauer - auf nasser Bahn vollzog.

Im Gegensatz zum Freitag konnte das Pflichttraining am Samstag, 7. Juni, bei idealem Rennwetter durchgeführt werden. Lediglich gegen Schluß des Zeittrainings ging der für Monschau inzwischen schon obligatorisch gewordene "Trainingsschauer" nieder, durch den sich die Rennleitung veranlaßt sah, das Training um 30 Minuten zu verkürzen. Man sieht Parallelen zur heutigen Grand-Prix-Strecke in Spa-Francorchamps, wo die Formel 1 - Rennen häufig bei Regen ausgetragen werden. Trainigsschnellster am Samstag war der Freiburger Fritz Kläger, der eine 350er AJS fuhr und für die 4,9 km 3 Minuten und 5,1 Sekunden benötigte ( entspricht einem Durchschnitt von 95,3 km/h )

Waren am den beiden Trainingstagen schon viele Tausend Zuschauer an der Strecke, so zählte man am Renntag, 8. Juni 1952, bereits eine Stunde vor dem Start zum ersten Rennen 40.000 Zuschauer (!!!), darunter viele aus Belgien und den Niederlanden. Dies bedeutete gleichzeitig einen neuen Zuschauerrekord. Man kann bei dieser Zuschauerzahl, über die heute mancher Rennveranstalter froh wäre, nur feststellen, daß das Großereignis auf dem Monschauer Burgring seine Zugkraftauf die breite Masse der Sportbegeisterten nicht verfehlt hat. Zudem war diese Rennsportveranstaltung auch die beste Fremdenverkehrswerbung. Hunderte von Besuchern richteten sich in der Nacht zum Sonntag Zeltlagerplätze am Streckenrand ein.

Nach Ablauf des Industriekorsos schoben die Fahrer der Soloklassen bis 250ccm ihre Rennmaschinen zum ersten Rennen des Tages an den Start. Rennleiter war Paul Weyres aus Aachen. Um 11:30 Uhr war der Start der Viertelliterklasse. Das Feld bestand aus 10 Maschinen und die Distanz betrug 15 Runden. Gewonnen hat das Rennen der Bad Godesberger Hein Thorn-Prikker auf Moto Guzzi, der für die 15 Runden 48 Minuten und 58,3 Sekunden benötigte. Der Schnitt lag bei 89,9 km/h, was einen neuen Klassen-Rekord darstellte. Zweiter wurde der Italiener Angelo Marelli, ebenfalls auf Moto Guzzi, der 8 Sekunden später über die Ziellinie fuhr. Von den 10 gestarteten Maschinen kamen 9 ins Ziel.

In der Klasse bis 350ccm gewann Fritz Kläger aus Freiburg auf AJS. Für die 18 Runden benötigte der Sieger 54 Minuten und 45,4 Sekunden, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 96,4 km/h bedeutete. Zweiter wurde Hans Baltisberger, der mit 2 Minuten 57,5 Sekunden ( 99,3 km/h ) einen neuen absoluten Rundenrekord des Monschauer Burgrings fuhr. Dritter wurde der Belgier Auguste Goffin auf einer Norton.

Das Rennen der Seitenwagen bis 500ccm gewannen der Engländer Smith/Sements auf Norton in 51:24,9 Minuten für die 15 Runden-Distanz ( = Durchschnitt von 85,7 km/h ). Das französische Gespann Drion/Onslow wurde Zweiter.  Insgesamt waren 9 Gespanne aus 6 Nationen am Start. Die schnellste Runde fuhren die Schweizer Haldemann/Albisser mit einem Durchschnitt von 88,5 km/h.

Die Soloklasse bis 500ccm gewann Auguste Golfin aus Belgien auf Norton in 55:01,2 Minuten für 18 Runden ( = Durchschnitt von 96,0 km/h  =  neuer Klassenrekord ) vor Fritz Kläger und dem  Holländer van Rijswijk.

Beim 5. Burgringrennen waren folgende Industriefirmen durch eigene Renndienste in Monschau vertreten :
Treibstoffe    :    BP ,  BV-ARAL  ,  Deutsche Shell AG  ,  ESSO
Mineralöle     :   Castrol
Zubehör        :   Varta     

Das 5. Internationale Burgring-Rennen sollte auch das letzte gewesen sein. Hintergrund war, daß die Innenminister der Länder vereinbart hatten, daß Rennen, die durch geschlossene Ortschaften führen, nicht mehr erlaubt sein sollen.

Aus dem Jahr 1952 können wir derzeit leider kein einziges Bild anbieten und verabschieden dise Photoserie mit diesem nachdenklich, aber doch glücklich schauenden Rennhelden des Rennplakats aus 1952.




Utensilien wie Armbinden etc.


Armbinde Fahrer
Armbinde Rennleitung
Armbinde Pressechef
Armbinde Funktionär
Armbinde Helfer
Armbinde Kontrolle 152
Armbinde O.M.K.






Das Programmheft von 1950

Eine Bereicherung für diese Sammlung : das scheinbar sehr seltene Programmheft aus dem Jahr 1950, das ich bislang in keinem Archiv haben finden können und das jetzt in Lammersdorf wieder "auftauchte".

Lesen Sie das Programmheft ganz einfach durch Anclicken der betreffenden Seiten :
    -   Der Einband
    -   Seite  1 - 2
    -   Seite  3 - 4
    -   Seite  5 - 6
    -   Seite  7 - 8
    -   Seite  9 - 10
    -   Seite  11-12
    -   Seite  13-14
    -   Seite  15-16
    -   Seite  17-18

Das Programmheft von 1951

Das Programmheft aus dem Jahr 1951.  Ihm können Sie den Streckenverlauf des Burgringrenns entnehmen ( 7. Bild ) .  Es ist schön zu sehen, daß auch heute noch etliche der Betriebe, die damals im Programmheft inserierten, existieren.

Lesen Sie das Programmheft durch Anclicken der Sie interessierenden Seite :
    -   Seite  1
    -   Seite  2 - 3
    -   Seite  4 - 5
    -   Seite  6 - 7
    -   Seite  8 - 9     mit Traktoren Ewald Kirch-  und  Albert Hupp  - Werbung
    -   Seite  10-11
    -   Seite  12-13   mit OPEL-Klein  und Afri-Cola- Werbung
    -   Seite  14-15
    -   Seite  16-17
    -   Seite  18-19
    -   Seite  20-21   mit Hubert Siebertz Autohaus-  und  Trumpf- Werbung
    -   Seite  22-23   mit ARGUS-  und Zündapp/ Jakob Ludwigs-Werbung
    -   Seite  24-25   mit Felsquell-Werbung



Programmheft aus 1952


Das Programmheft aus 1952, das letzte von fünfen und eine kleine "Kostbarkeit".
Ihm können Sie den Streckenverlauf des Burgringrenns entnehmen. 
Dieses Programmheft bietet interessante und gut zu lesende Informationen zum Rennen und es lohnt, hierdrin zu "schmökern".

Lesen Sie Interessantes aus 1952 durch Anclicken der entsprechenden Seite :
    -   Seite  1
    -   Seite  2 - 3
    -   Seite  4 - 5
    -   Seite  6 - 7      mit MAN Ganser- und Aachener-Volkszeitungerbung
    -   Seite  8 - 9      mit Werbung von Scharenberg & Jessen
    -   Seite  10-11   mit Werbung von Weiss-Druck, Burg-Hotel, OPEL-Klein 
    -   Seite  12-13
    -   Seite  14-15     mit Werbung von Motorträder Ludwigs
    -   Seite  16-17     Artikel "Da lachte selbst Christophorus"
    -   Seite  18-19     Artikel "Da lachte selbst Christophorus"
    -   Seite  20-21     Artikel "Weg eines sportlichen Erfolges"
    -   Seite  22-23     Fortsetzung dieses Artikels
    -   Seite  24-25   mit Coca-Cola-Werbung von damals
    -   Seite  26-27
    -   Seite  28-29   mit Nürburgring-Werbung
    -   Seite  30-31   mit BOSCH-  und Aachener-Münchener-  Werbung
    -   Seite  32-33   Autohaus-Kirch , DKW-Thelen und Auto-Union - Werbung
    -   Seite  34-35   mit Castrol- und Afri-Cola-Werbung
    -   Seite  36-37   mit Bitburger Werbung
    -   Seite  38-39
    -   Seite  40-41   mit Werbung von Reifen Schrouff
    -   Seite  42-43   mit Werbung von Nagel&Hoffbaur, Englebert und Taeter
    -   Seite  44-45
    -   Seite  46-47
    -   Seite 48         mit Felsenquell Brauerei Anzeige
    -   Anzeige  VW Düsseldorf, MercedesBenz Siebertz, DER_Reisebüro
    -   Anzeige  Argus, Aachener Zeitung, Tuche Scheibler
    -   Anzeige  Continental
    -   Anzeige  Englebert



Renntechnik aus diesen Jahren


Andersson Fergus war einer der unerschrockenen Rennfahrer "von damals" und bestritt in der Eifel Rennen auf dem Nürburgring und dem Burgringrennen. Hier einige Aufnahmen von ihm und seiner Moto Guzzi Rennmaschine mit 64PS aus 6 Zylindern : 

Video über das Burgringrennen von 1952

Erleben Sie hier den einzig existierenden Film über das Burgringrennen im Jahre 1951 !   
Wir haben den Originalfilm rekonditioniert, damit er ruckfrei abläuft.
Es ist ganz einfach - keine Bange : Bitte clicken Sie auf die  PLAY-TASTE   ( unten links mit dem Dreieck ) , um die Filmwiedergabe ( ohne Ton ) zu starten.  Wir wünschen Ihnen viel Spaß !

Die Sponsoren von damals

Durch Inserate in den Rennprogrammheften von 1951 und 1952 unterstützten damals die folgenden Sponsoren das Burgringrennen.  :

      aus Monschau :

- Autohaus Düsseldorf
- Auto Klein    ( Opel )
- Ewald Kirch  Traktoren
- Fahrschule Josef Mertgens
- Autobusreisen Johann Niessen
- F.J. Scheibler    Tuch- und Reisswollfabrik
- F. Müller & Co.  Reisswollfabrik
- Rhein. Textil Werke  J. Meesters
- Rheinische Wollwerke  A. Gronen & Co.
- Alfred Hupp  Rundfunkgeschäft
- Jakob Fammels  Blumen und Gartenbau
- Emil Breuer & Sohn  /  Afri Cola
- Felsenkeller Brauerei
- Hotel "Alte Herrlichkeit"
- Hotel "Zum Stern"
- Hotel "Perlenau"
- Hotel "Zum Treppchen"
- Hotel "Haus Flora"
- Burghotel
- "Rur Cafe"
- Gut Reichenstein

     aus der sonstigen Eifel :
- Möbelhaus  Walter Arnold                                Höfen bei Monschau
- Koll & Hüllenkremer   Likörfabrik / Weine          Kalterherberg
- Carl Mockel  Feintuchfabrik                              Roetgen
- Bauunternehmung  Wilhelm                             Schmitt-Kommerscheid
- Bitburger Brauerei                                            Bitburg
- Nürburgring                                                      Adenau / Nürburg
- Holz- und Lederpappenfabrik                           Gemünd

     aus Aachen :

- Aachener und Münchener Feuerversicherungen
- Continental Reifenwerk
- Englebert  Reifenwerk
- Mercedes Benz  Niederlassung Aachen
- Scharenberg & Jessen  Autohaus
- Vise  BMW-Autohaus
- Karl Ganser  MAN Lastwagen
- P. Laurency  Automobile  FIAT
- Thelen  DKW
- Johann Klubert  Automobile  ( heute Shell-Tankstelle in AC-Brand )
- Günkel & Co.   Gutbrod-Automobile
- Jakob Ludwigs  Motorräder
- Motorradhaus Reiter
- Meess & Meess Nachf.   Fahrräder
- Reifen Schrouff   AC-Brand
- Taeter & Ziemons  Busreisen
- Reisebüro Hans Krebser
- Aachener Nachrichten
- Trumpf Schokoladenfabrik
- Nagel & Hoffbaur
- Coca Cola
- Argus Alarmanlagen  H. Krutt
- Laurent & Schröder KG  Tuchfabrik
- Silber & Co.  Tuchfabrik

     aus Stolberg :
- Hubert Siebertz Autohaus  ( damals Mercedes-Benz und BMW )

     aus dem übrigen Bundesgebiet :

- BOSCH Werke                                      Stuttgart
- BSA Motorräder                                    Importeur bei Düsseldorf
- CASTROL  Schmieröle                          ???     
- Hoffmann-Werke  Motorräder               Lintorf bei Düsseldorf
- Ruberg & Renner  Kettenwerke            Hagen / Westfalen
- Fritz Lange  Metallwarenfabrik              Wevelinghoven bei Düsseldorf
- Motor Lenders                                      Köln, Hansaring 22

Dank an alle Unterstützer

Wir danken für die tatkräftige Unterstützung beim Sammeln dieser historischen Dokumente und für wertvolle Hinweise der
-  unserem Schirmherrn, Prof.-Dr. Mario Theissen           für viele Photos
-  Stadt Monschau, insbesondere Hr. Hermann Mertens für Zeitungsartikel
-  Dr. Heribert Flosdorff                                                    für das Video
-  Herrn Hermann Zeyen als Zeitzeugen                          für seine umfangreichen Schilderungen
-  Herrn Egon Braun aus Lammersdorf                            für das Programmheft aus 1950